Thema: Standortplanung von Windenergieanlagen
Ab dem Schuljahr 2010/11 ist die erste Akademie gestartet. Insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse des Hochbegabtenzweigs, die das Fach MINT als Wahlpflichtfach gewählt haben, nehmen drei Jahre daran teil.
Relevanz
Mehr als 10 Prozent des gesamten Verbrauchs an Wärme, Strom und Kraftstoffen wurden im Jahr 2009 in Deutschland durch erneuerbare Energien bereitgestellt. Damit deckt die Windenergie heute 7,58 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Sie liefert den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. (Quelle: Deutsches Windenergie Institut, 2009). Sie wird von 21.164 Windenergieanlagen bereitgestellt. Um die Klimaschutzziele und die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu realisieren, müssen die Potenziale der verschiedenen regenerativen Energieformen entsprechend ihrem Stand der Technik genutzt werden. Nachdem die Potenziale der Wasserkraft in Deutschland bereits zu einem großen Teil erschlossen sind, bestehen die größten Ausbaupotenziale derzeit bei der Windenergie. Vor allem der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere (»Repowering«) - auch an windschwachen Standorten - und die Windenergienutzung auf dem Meer (»Offshore«) bieten Perspektiven für den weiteren Ausbau. (Quelle: BMU)
Aufgabenstellung
Für die Auswahl geeigneter Standorte sind verschiedenartige, relevante Faktoren zu berücksichtigen. Beispielsweise muss die Beziehung von Leistung und Windstärke der jeweiligen Anlage mit den ortsabhängigen (gemessenen) Windprofilen potenzieller Standorte in Beziehung gebracht werden. In der ersten Junior-Ingenieur-Akademie sollen die Schüler lernen, Standorte für moderne Windenergieanlagen zu ermitteln.
Kooperationspartner
Kooperationspartner der Schule, das Fraunhofer ITWM, das über das Felix-Klein-Zentrum für Mathematik an dem Projekt beteiligt ist, und das Schülerlabor des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Kaiserslautern stellen Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus werden sich Unternehmen aus der Region beteiligen - u.a. die juwi Holding AG in Wörrstadt.

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