Thema: Elektromobilität: Entwicklung effizienter Batterien, Akkus und Brennstoffzellen
Ab dem Schuljahr 2011/12 ist die zweite Akademie gestartet. Insgesamt 9 Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse des Hochbegabtenzweigs, die das Fach MINT als Wahlpflichtfach gewählt haben, nehmen drei Jahre daran teil.
Relevanz
Nach weit mehr als 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors im Straßenverkehr deutet sich mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Verkehrsbereich an. Die Elektrifizierung der Antriebe ist eine ganz wesentliche Stellschraube für eine zukunftsfähige Mobilität. Sie bietet die Chance, die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren, die Emissionen zu minimieren und die Fahrzeuge besser in ein multimodales Verkehrssystem zu integrieren. Elektromobilität ist von hoher strategischer Bedeutung für die Bundesregierung und nimmt daher nimmt direkten Einfluss auf die Forschung und Entwicklung sowie Produktgestaltung in der Automobilindustrie. Als alternative Antriebsquelle für Fahrzeuge werden Elektromotoren die Verbrennungstechnik in absehbarer Zeit ergänzen und auf lange Sicht ablösen. Zu den größten Herausforderungen in der Elektromobilität gehört die Entwicklung effizienter Batterien oder Brennstoffzellen.
(Quelle: Bundesregierung: Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung 2009)
Aufgabenstellung
In der zweiten Junior-Ingenieur-Akademie sollen die Schüler lernen, effiziente Batterien und Brennstoffzellen zu entwickeln. Die Arbeit beinhalten sowohl die Auswahl geeigneter Komponenten, basierend auf detaillierten Modellierungen und Simulationsrechnungen.
Kooperationspartner
Kooperationspartner der Schule, das Fraunhofer ITWM, das über das Felix-Klein-Zentrum für Mathematik an dem Projekt beteiligt ist, und der Fachbereich Chemie (Fachrichtung Physikalische/ Theoretische Chemie) der TU Kaiserslautern stellen Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus werden sich in der JIA II Unternehmen aus der Region beteiligen.

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