Veranstaltungsziel

In der Projektwoche werden Modellierungskompetenzen von mathematisch interessierten-technisch bzw. begabten Schüler gezielt gefördert. Am Beispiel alltagsbezogener Fragestellungen und realen Problemen aus Technik, Naturwissenschaften und Wirtschaft durchlaufen sie die wesentlichen Phasen eines Modellierungszyklusses.

Die Schüler lernen Aspekte der Mathematik kennen, die in der Schule meist nicht in diesem Umfang und dieser Tiefe behandelt werden können: Analysieren eines in nicht-mathematischer Sprache formulierten Anwenderproblems, Zusammenhänge in Form mathematischer Modelle beschreiben und anschließend diese Modelle in entsprechende Software umsetzen sowie Überprüfung und Bewertung der Lösung. Ihre Vorgehensweisen sollen sie begründen und präsentieren.

Die Projektwoche gibt den Schülern einen ersten Einblick in die berufliche Praxis von MINT-Berufen und dient somit auch der beruflichen Orientierung. Das Modellierungskonzept unterstützt Lehrkräfte, die anwendungsbezogenen Problemstellungen einen größeren Raum in ihrem Unterricht geben und die selbstständige Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen bei Schülern fördern wollen.

Die Projektwoche liefert methodische Anregungen und bietet die Möglichkeit, Modellierungsschritte und -werkzeuge an realitätsbezogenen Aufgaben im Schüler-Lehrer-Kontext anzuwenden. Darüber hinaus wird die Nutzung neuer Medien und Technologien, etwa der Umgang mit algorithmischen Verfahren und einsetzbarer Software, vermittelt. Die Projektwoche hat somit Impulsfunktion für den Unterricht und dient der individuellen Aus‑, Fort- und Weiterbildung.